Vorgeschichte und Entwicklungszeit

Mit berechtigtem Stolz erinnert uns die alte Schweizergeschichte vergangener Jahrhunderte an die kühnen Heldentaten unserer Vorfahren.
Wie kam es, dass die in Eisen starrenden Ritterheere das einfache Bauern- und Hirtenvolk nicht besiegen konnten?
In den alten Chroniken über jene Zeiten ist nachgewiesen, dass die alten Eidgenossen trotz harter Arbeit um das tägliche Brot und dem ständigen Kampf gegen die Naturgewalten, gestählt waren.
Dazu übten sie sich in der Handhabung der Waffen, und die körperlichen Übungen bestanden aus Laufen, Springen und Steinestossen sowie aus Ringen und Schwingen.
Diese Tätigkeit verschaffte dem urwüchsigen Menschenschlag ein Höchstmass an Gewandtheit und Körperkraft, womit das Selbstvertrauen wesentlich gehoben wurde.
In friedlicheren Zeiten formten sich dann diese Übungen zu verschiedenartigen Wettkämpfen und Volksfesten, welche sich von einer Generation zur anderen weiter entwickelten.
Nach und nach vereinigten sich die einzelnen Gruppen zu Turnvereinen, in denen das Laufen, Springen und Steinstossen sowie das Ringen und Schwingen als Nationalübungen betrieben wurden
An den ersten Eidgenössischen Turnfesten, welche nach der Gründung des Eidgenössischen Turnvereins im Jahre 1832 jährlich stattfanden, wurden dieselben einzeln als «Spezialübungen» vorgeführt.
Als turnerischer Mehrkampf, für welche Kränze und Preise ausgesetzt waren, galten vorerst nur Übungen an sogenannten «Maschinen» oder «Instrumenten».
Nach der Trennung von Wettlaufen, Klettern, Gerwerfen und Fechten von den übrigen Spezialübungen 1853, am Fest in Chur, wurde das Nationalturnen als selbständige Turngattung im ETV eingeführt.
Am «Eidgenössischen» anno 1864 fand im Nationalturnprogramm die obligatorische Freibung ergänzende Aufnahme.
Mit der schätzbaren Beurteilung des Steinehebens ein- und beidarmig, des Steinestossens, des Weitsprungs und je einem Gang Ringen und Schwingen, durften höchstens sieben Kränze abgegeben werden.
Am Jubiläumsturnfest 1882 in Aarau nahmen aus 54 Sektionen 350 Kunstturner und 197 Nationalturner teil.
Am Eidgenössischen Wettkampf 1894 in Lugano wurden beide Turngattungen zu einem Zwölfkampf bei einer maximalen Punktzahl von 120 ausgebaut.
Für die Kranzberechtigung waren mindestens 105 Punkte erforderlich.
Mit der Einführung des volkstümlichen Turnens, zu Anfang des Jahrhunderts, musste aus zeitlichen Gründen die Zahl der Disziplinen auf 10 reduziert werden und gleichzeitig das beidarmige Steineheben fallen gelassen werden.
Die Unterteilung in Unter- und Oberstufe an den kantonalen und regionalen Turnfesten brachte dem Turnen im Allgemeinen eine stürmische Entwicklung, so dass auch die Nationalturner reichlich davon profitierten.
Es würde zu weit führen, all die verschiedenen Entwicklungsstufen zu erwähnen.
Sie alle dienten ja dem gleichen Ziele; geeignete junge Turner zu sammeln, sie mit dem alterwürdigen Nationalturnen vertraut zu machen, zu Mut und Entschlossenheit, verbunden mit Gewandtheit und Körperkraft, zu schulen und ihnen im Kreise der Nationalturner eine wertvolle Ausgleichsbeschäftigung zu ermöglichen.

Aus der alten Thurgauer Turngeschichte

Während in den rings um unser Thurgauerländli gelegenen Kantonen das turnerische Leben durch die Teilnahme an den alljährlichen Eidgenössischen Festen mehr aufblühte, wurden anno 1862 in Frauenfeld und ein Jahr später in Amriswil, die ersten Turnvereine ins Leben gerufen.
Es vergingen aber noch weitere 10 Jahre bis im Jahre 1873 die Vereine von Frauenfeld, Amriswil, Romanshorn und Bischofszell den heutigen Kantonalturnverein gründeten.
Ihr Ziel war, vorerst das Turnen in den Vereinen und Schulen zu fördern. Auf akrobatische, waghalsige und halsbrecherische Einzelproduktionen sollte verzichtet werden.
Zum ersten Kantonalen Preisturnfest 1874 in Bischofszell stellten sich acht kantonale und sechs ausserkantonale Vereine mit total 185 Turnern. Über das Einzelturnen war freilich keine Rangliste erhältlich.
Am 2. Kantonalen Fest 1875 in Diessenhofen beteiligten sich 28 Teilnehmer am Nationalturnwettkampf.
An den in zweijährigem Turnus stattfindenden kantonalen Preisturnfesten beteiligten sich jeweils ebensoviele Gastturner. 1883, am 6. Fest in Steckborn, wurde das Wettkampfprogramm erstmals durch ein Spezial-Wett-Turnen ergänzt, wobei der Hochweitsprung als einzige Übung der Nationalturner aufgenommen wurde. Die folgenden Feste jedoch wurden durch das Schwingen, Ringen und Steinstossen erweitert.
Der Kantonalturnverein wuchs zwar ständig, den talentierten Einzelturnern mangelte es aber an Wettkampfgelegenheiten. In den umliegenden Kantonalturnverbänden hatten sich bereits Kreis- und Einzelturnverbände gebildet, die sich speziell der neu gegründeten Vereine annahmen. Die erste Gründung des kantonalen Nationalturnerverbandes im Thurgau erfolgte im Jahre 1905. In den damaligen Satzungen hiess es:
Der Verband besteht aus Nationalturnern und Schwingern, die den thurgauischen Turnvereinen angehören!
Der junge Verband veranstaltete aber von sich aus keine Feste. Dadurch blieben den Interessenten die erstrebten Wettkampfmöglichkeiten innerhalb des Kantons weiterhin versagt, was schliesslich zu Beginn der Zwanzigerjahre zur Gründung des kantonalen Schwingerverbandes führte.
Eine Trennung vom Kantonalturnverein war unvermeidlich, doch blieb das kameradschaftliche Verhältnis erhalten.
Nach und nach wurde im Schwingsportlager das Ringen der Nationalturner nicht mehr gepflegt. Auch das Steinstossen und -heben sowie der Hochweitsprung und die Freiübungen wurden vernachlässigt oder fallen gelassen. Die Loslösung wirkte sich ausser dem technischen Können nicht überall günstig aus. In den Turnvereinen waren es nur noch vereinzelte Aktive, die der altbewährten Turngattung Treue bewahrten. Zudem hatte sich durch die intensive Verbreitung der Leichtathletik der freie Turnbetrieb durchgesetzt, und kündigte somit dem Nationalturnen den Untergang an. Am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur spielte einzig Hans Wegmüller von Mühlebach auf eidgenössischer Ebene noch eine beachtliche Rolle. 

Verbandsgründung

Im Frühjahr 1937 wurde dann vom damaligen mittelthurgauischen Kreisverbandsobertumer Fritz Wegmüller die Initiative zur Verbandsgründung ergriffen, indem er an alle Vorstände der Thurgauer Turnvereine und dessen turnende Nationalturner und Schwinger einen Aufruf erliess.
Gestützt auf die, aus allen Kreisen eingegangenen Meldungen, vereinigte sich am 18. April des gleichen Jahres eine wackere Turnerschar unter der Leitung von Walter Bosshart, Frauenfeld, im Restaurant «Brauerei» in Weinfelden, zur Gründungsversammlung.
Nach den zahlreichen Gratulationen durch die Abordnungen der benachbarten Nationalturnverbände von Zürich und St. Gallen-Appenzell, sowie Freund Edi Kressibucher, Präsident des Thurgauischen Kantonalen Schwingerverbandes, wurde der erste Verbandsvorstand wie folgt gewählt:

Präsident: Walter Bosshart, Frauenfeld 
Aktuar: Oskar Dinkel, Weinfelden 
Kassier: Edmund Citrini, Kradolf 
1. Technischer Leiter: Fritz Wegmüller, Pfyn 
2. Technischer Leiter: Ernst Lattmann, Amriswil 
3. Technischer Leiter: Anton Blum, Arbon 
4. Technischer Leiter: Ernst Forster, Arbon 
5. Technischer Leiter: Oskar Dinkel, Weinfelden 

Unverzüglich wurde dann im Schosse dieses Kollegiums die Ausarbeitung eines Statutenentwurfes an die Hand genommen und von einer ausserordentlichen Generalversammlung genehmigt. Gleichzeitig wurde der Anschluss an den thurgauischen Kantonalturnverein und den Eidgenössischen Nationalturnverband beschlossen. Zur Finanzierung der Kurs- und Verwaltungskosten wurde der Jahresbeitrag auf 2 Franken festgesetzt.Nach Ablauf des Gründungsjahres wies der junge Verband bereits 38 Aktive und 5 Passive auf. 

1937–1942

Zum Wettkampf am Eidgenössischen Nationalturntag 1937 in Neuenburg trat Anton Blum an. In der Kategorie A belegte er den 26. Kranzrang.
Am Kantonalen Turnfest 1938 in Weinfelden siegte Ernst Wegmüller in der Kategorie A, in der Kategorie B Oskar Zahnd.
Erster Kantonaler Nationalturntag am 18. Juli 1938 in Schönenberg-Kradolf. Festsieger wurde Ernst Forster, die Kategorie B meisterte Adolf Zuberbühler.
Auf den 1. September 1939 hatte die deutsche Wehrmacht zum Zweiten Weltkrieg gerüstet und Polen überfallen. Durch die Bundesversammlung wurde die Schweizer Armee mobilisiert. Auch unsere wehrhaften Turner hatten einzurücken. Demzufolge verwaiste auch unser Verband und niemand konnte sich während den beiden folgenden Jahren um das sportliche Geschehen kümmern.
Am Kantonalen Einzelturntag, 22. Januar 1941 in Arbon, beteiligten sich 30 Nationalturner in der Oberstufe und 45 in Kategorie B und C. Sieger Kategorie A Fritz Liechti, Kategorie B Otto Eggmann.
In Frauenfeld wurde am 18./19. Juli 1942 der Kantonale Turntag erfolgreich durchgeführt. Sieger Kategorie A Fritz Liechti, Kategorie B Jakob Bieger.
Kranzgewinner aus unserem Verband waren am Eidgenössischen Nationalturntag in Olten, 6. September 1942, Fritz Liechti und Konrad Stäheli, Fritz errang den ehrenvollen 2. Gesamtrang.
Vor allem die Vornotenübungen und das Schwingen wurden von unseren Turnern allgemein gut gemeistert. Das Ringen dagegen liess noch einiges zu wünschen übrig. Da dasselbe begreiflicherweise im Schwingtraining nicht geübt wurde, entschloss sich die Verbandsleitung, Ringerkurse zu organisieren und einen kantonalen Ringertag auszuschreiben.
Am 27. September 1942 wurde durch den Turnverein Pfyn der erste Thurgauische Ringertag durchgeführt. Sieger Leichtgewicht Oskar Zahnd, Mittelgewicht Adolf Zuberbühler, Schwergewicht Ruedi Liebi.
Nach einer Amtszeit von 5 Jahren trat Walter Bosshart als Präsident zurück. Als Nachfolger bewies Fritz Wegmüller erneut seine Tatkraft. 

1943–1948

Trotz den periodischen Aktiv-Dienstleistungen gelang es dem stets energiestrotzenden Fritz Wegmüller, seine eifrigen Turner an verschiedenen Kursen und Wettkämpfen zu vereinigen. Der Förderung des Nachwuchses galt vor allem seine Aufmerksamkeit. Leider blieb sein Wunsch, zu den Halbfachübungen des Vorunterrichtes könnten auch Teile vom Nationalturnerprogramm berücksichtigt werden, unerfüllt.
Mit der Wiederaufnahme der turnerischen Wettkampftätigkeit bei Kriegsende wandte unsere Verbandsleitung die Aufmerksamkeit dem Ausbau des nationalturnerischen Programms und auch in vermehrtem Masse dem freien Ringen zu.
Kantonaler Nationalturntag am 25. Juni 1944 in Neukirch-Egnach. Festsieger wurde Ernst Forster, Kategorie B Werner Liechti.
Am 24. März 1946 fand im Bodan-Saal in Romanshorn, erstmals im Thurgau, ein Ringermatch statt, welchen die St. Galler gewannen.
Kantonales Turnfest in Amriswil, 13./14. Juli 1946. Sieger Kategorie A Otto Wegmüller, Kategorie B Heini Nüssli.
Kantonaler Nationalturntag, 1. Juli 1947, in Islikon. Sieger Kategorie A Otto Wegmüller, Kategorie B Paul Hausammann.
Eidgenössisches Turnfest in Bern vom 18.–21. Juli 1947. Kranzgewinner Konrad Stäheli und Otto Wegmüller.

Abbildung: Erfolgreiche Oberthurgauer Turner.

Eidgenössischer Ringertag am 31. August 1947 in Bettlach. Blunier Max im 8. Rang Weltergewicht.
Unermüdlich setzten sich nach der Umbesetzung der Führungscharge die Nachfolger Oskar Dinkel und Werner Widmer für eine positive Entwicklung ein. Die Mitgliederzahlen stiegen und die Verbandsanlässe nahmen stets einen gediegenen Verlauf.
Kantonaler Ringertag am 6. Juni 1948 in Affeltrangen. Verbandssieger: Federgewicht Kurt Bär, Leichtgewicht Oskar Zahnd, Weltergewicht Max Blunier, Mittelgewicht H. Brühwiler und Schwergewicht Otto Brändli.
Kantonaler Nationalturntag in Güttingen am 29. August 1948. Erster thurgauischer Kranzgewinner Armin Meier, Kategorie B Paul Schaad.
Die Einführung des Sport-Toto-Wettbewerbes und der uns dadurch zufliessende Anteil verbesserte unsere finanzielle Grundlage und dadurch konnten speziell die Kursteilnehmer entschädigt werden.
Am 12. Dezember 1948 wurde unser Gründungsinitiator und langjähriger Präsident Fritz Wegmüller zum ersten Ehrenmitglied ernannt.

1949

Weil ein reichbefrachtetes Wettkampfjahr bevorstand, wurden bereits im Frühjahr ein Nationalturnerlehrgang und Kursleiterkurs organisiert und durchgeführt.
Vom 16.–18. Juli fand in Arbon das Kantonale Turnfest statt. Festsieger wurde Otto Brändli, die Unterstufe gewann Hans Rickenbach.
Der Kantonale Nationalturntag wurde in Erlen am 30. Juli durchgeführt. Sieger Kategorie A Otto Brändli, Kategorie B Adolf Hutterli.
An den Eidgenössischen Nationalturntagen vom 5./6. August in Freiburg errangen Otto Brändli und Armin Meier den Kranz.
Auf Initiative von Fritz Wegmüller werden in Zukunft anstelle der Ringertage kantonale Ringermeisterschaften in 5 Gewichtsklassen auf Sägemehlringen organisiert. Durchgeführt wurde erstmals diese Meisterschaft am 23. September in Pfyn. Sieger: Federgewicht Walter Rüthisauser, Leichtgewicht Albert Wilhelm, Weltergewicht Max Blunier, Mittelgewicht Armin Meier und Schwergewicht Ueli Järmann.
Das Präsidium ging von Oskar Dinkel an Werner Widmer und Oskar Dinkel übernahm das Amt des Technischen Leiters.
Von der Eidgenössischen Delegiertenversammlung war zu hören, dass sich die Beziehungen zwischen ENV und dem Amateuringerverband gebessert hätten.

Otto Brändli, einer der erfolgreichsten Nationalturner und Schwinger, heute Obmann des Eidgenössischen Schwingerverbandes.

1950

Zur Aktivierung des Ringens auf Matten wurden Offerten zur Beschaffung derselben eingeholt. Von verschiedenen Fabrikanten gingen Angebote zwischen 1500 und 4000 Franken ein. Zur Mitfinanzierung wurde Verbindung mit dem Kantonalturnverein aufgenommen.
Der Kantonale Ringertag wurde am 20. August in Bischofszell durchgeführt. Sieger: Leichtgewicht Gebhart Heiniger, Weltergewicht Emil Tanner, Mittelgewicht Ernst Bühler und Schwergewicht Otto Brändli. Im Federgewicht rangierte Ernst Giezendanner im 4. Rang hinter Ausserkantonalen.
Zur Hauptversammlung am 26. November in Weinfelden konnte der Präsident 59 Mitglieder begrüssen. Speziell verdankte er die Anwesenheit eines Abgeordneten des Kantonalturnvereins und des Kreisverbandes Bodensee-Rhein. Kassier Gebi Heiniger konnte einen Vorschlag von Fr. 365.50 melden. 

1951

Als Wintertraining für die Ringer organisierte der TV Steckborn eine regionale Ringermeisterschaft.
Der Kantonale Nationalturntag wurde am 10. Juni in Amriswil durchgeführt. Sieger Kategorie A Otto Brändli, Kategorie B Rolf Schudel.
Eidgenössisches Turnfest in Lausanne vom 13.–16. Juli. Kranzgewinner: Otto Brändli im 3. Rang, Ernst Bühler und Armin Meier.
Am Kantonalen Ringertag am 2. September in Berg wurden folgende Sieger ermittelt: Federgewicht Hans Hebeisen, Leichtgewicht Albert Wilhelm, Weltergewicht Hans Hostettler, Mittelgewicht Armin Meier und Schwergewicht Werner Heierli.
An der Hauptversammlung am 25. November wurde unserm Gründungsmitglied und Präsidenten Walter Bosshart die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Wegen den stetig wachsenden Kosten wurde eine Beitragserhöhung von 2 auf 3 Franken beschlossen. Gleichzeitig war zu erfahren, der Kantonalturnverband werde einen ansehnlichen Beitrag an die Ringermatte leisten.

1952

Der Kantonale Nationalturntag wurde am 15. Juni in Tägerwilen durchgeführt. Sieger Kategorie A Ernst Bühler, Kategorie B Arthur Tuchschmid.
Am Kantonalen Ringertag am 20. Juli in Eschlikon wurden folgende Sieger aus unserem Verband mit dem Kranz gekrönt: Federgewicht Hans Hebeisen, Leichtgewicht Hans Bischof, Weltergewicht Ernst Rust, Mittelgewicht Armin Meier und Halbschwergewicht Ernst Bühler.
Erstmals wurden im Herbst Nachwuchs-Wettkämpfe ausgeschrieben und durchgeführt. Angetreten waren 51 Teilnehmer.
Unser Verband hatte erstmals die ehrenvolle Aufgabe erhalten, in Bischofszell die Delegierten des Eidgenössischen Nationalturnerverbandes zu empfangen.
Gründungsmitglied Walter Bosshart wird an der Jahresversammlung in Weinfelden zum Ehrenmitglied ernannt. 

1953

An den regionalen Ausscheidungen in Flums qualifizierten sich die folgenden Turner für das Final der Schweizerischen Ringermeisterschaften in Luzern: Ernst Giezendanner, Albert Wilhelm und Alois Leutenegger. Letzterer errang dann im Final im Mittelgewicht den ehrenvollen 3. Rang.
Am Kantonalen Turnfest vom 18./19. Juli in Frauenfeld konnte einmal mehr Otto Brändli als Sieger ausgerufen werden. Die Unterstufe meisterte Markus Hürlimann.



Abbildung: Otto Brändli und Armin Meier im Schlussgang am Kantonalfest in Frauenfeld.

Die Eidgenössischen Nationalturntage fanden vom 29./30. August in Wangen/Olten statt. Otto Brändli holte sich den begehrten Kranz im 4. Rang.
In Nussbaumen wurde am 6. September der Kantonale Ringertag durchgeführt. Sieger: Federgewicht Leo Walliser, Leichtgewicht Max Straub, Weltergewicht Edi Stuckeli, Mittelgewicht Armin Meier und Schwergewicht Otto Brändli.
Eine erfreuliche Überraschung war die zweite Auflage der Nachwuchs-Wettkämpfe mit einer Beteiligung von 128 Teilnehmern.
An der Jahresversammlung konnte der Kassier Gebhard Heiniger erstmals ein Vereinsvermögen über 1000 Fr., nämlich stolze Fr. 1071.50, melden. Der Etat verzeichnete 2 Ehren-, 45 Passiv- und 144 Aktivmitglieder.

1954

Zu einer kantonalen Hochburg der Ringer und Nationalturner ist Weinfelden geworden. Es stehen dort den Organisatoren geeignete Lokalitäten und Geräte zur Verfügung. An der diesjährigen Schweizerischen Ringermeisterschaft erkämpfte sich Armin Meier den ehrenvollen 2. Rang.
Am 13. Juni starteten 85 Teilnehmer zum Kantonalen Nationalturntag in Schönenberg-Kradolf. Sieger Kategorie A Ernst Bühler, Kategorie B Eduard Menzi.
Am Kantonalen Ringertag am 29. August in Mettlen wurden die folgenden Sieger ermittelt: Federgewicht Ernst Giezendanner, Leichtgewicht Walter Sprenger, Weltergewicht Martin Berliat, Mittelgewicht Ruedi Eggmann und Schwergewicht Paul Brändli.
Die Wahl von Werner Neeser zum deutschsprachigen Sekretär in den Zentralvorstand des Eidgenössischen Nationalturnerverbandes gereichte auch unserem Verband zur Ehre.
Für die Finanzierung der Kurse gingen Fr. 500.— aus dem Sport-Toto auf unser Konto.
An der Jahresversammlung vom 21. November wurde Oskar Dinkel für seine erfolgreiche Tätigkeit in verschiedenen Chargen zum Ehrenmitglied erkoren. 

1955

Vom 14.–17. Juli fand in Zürich das Eidgenössische Turnfest statt. Speziell am ersten Wettkampftag waren die Turner infolge Überschwemmungen wegen einem Unwetter stark benachteiligt. Unsere Nationalturner zeigten aber trotzdem gute Leistungen. Den Kranz sicherten sich Otto Brändli, Ernst Bühler, Armin Meier und Paul Brändli.
Der Kantonale Ringertag konnte nicht durchgeführt werden, weil sich kein Organisator dazu verpflichten liess.
An der Schweizerischen Ringermeisterschaft mit Final in Zürich erzielte Armin Meier im Mittelgewicht den 2. Rang.
Mit dem TV Neuwilen wurde am 2. Oktober der Kantonale Nationalturntag durchgeführt. Sieger Kategorie A Otto Brändli, Kategorie B Erwin Hofer.
An den Nachwuchs-Wettkämpfen beteiligten sich nur 48 Burschen.

1956

Kantonaler Nationalturntag am 10. Juni in Bischofszell. Sieger Kategorie A Otto Brändli, Kategorie B Walter Zuber.
An den Eidgenössischen Ringertagen, 7./8. Juli, erzielten unsere folgenden Turner die Kranzquoten: Federgewicht Adolf Schmid, Leichtgewicht Heinrich Näf, Weltergewicht Heinrich Junker, Mittelgewicht Ernst Bühler und Armin Meier.
Kantonaler Ringertag am 19. August in Dussnang-Oberwangen. Sieger: Federgewicht Adolf Schmid, Leichtgewicht Max Haberli, Weltergewicht Heinrich Junker, Mittelgewicht Ernst Bühler und Alois Leutenegger, Schwergewicht Paul Ruchti.
Am Final der Schweizerischen Ringermeisterschaft holte sich Armin Meier im Mittelgewicht den 2. Rang.
Anlässlich der Hauptversammlung, wo vorgängig 40 Aktive den Ringerkurs absolvierten, wurde das Tragen des Turnbandes an diesen Anlässen als obligatorisch beschlossen.
Für die Tätigkeit in verschiedenen Vorstandsfunktionen wurde an Edmund Citrini und Werner Widmer die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 

1957

Am Kantonalen Turnfest 6./7. Juli in Kreuzlingen errang Otto Brändli wieder die höchste Punktzahl der Nationalturner. In der Kategorie B war Edwin Brüschweiler erfolgreich.
Kantonaler Ringertag am 28. Juli in Eggethof. Sieger: Federgewicht Adolf Schmid, Leichtgewicht Walter Sprenger, Weltergewicht Hans Bühler, Mittelgewicht Heinrich Junker, Halbschwergewicht Paul Ruchti und Schwergewicht Hans Allenspach.
An der Jahresversammlung wurde mit Bedauern mitgeteilt, dass an einigen Turntagen der Kreisverbände den Nationalturnern keine Wettkampfgelegenheit geboten wurde.



Abbildung: Ernst Läderach beim damaligen, auf Schönheit benoteten Hochweitsprung. Als Kampfrichter amtete Gründungsmitglied Ernst Lattmann, Amriswil. 

1958

Kantonaler Nationalturntag am 1. Juni in Weinfelden. Sieger: Kategorie A Armin Meier, Kategorie B Niklaus Lussi, Kategorie C Viktor Köchli.
Kantonaler Ringertag in Affeltrangen am 3. August, verbunden mit Nachwuchs-Wettkämpfen. Sieger: Jugendklasse Karl Hummel, Federgewicht Adolf Schmid, Fliegengewicht Werner Schiess, Leichtgewicht Albin Walser, Weltergewicht Hans Bühler, Mittelgewicht Heinrich Junker und Halbschwergewicht Alois Leutenegger.
Am Final der Schweizerischen Ringermeisterschaft in Oftringen rangierten Max Frei im 2. Rang Fliegengewicht und Heinrich Junker im 3. Rang Halbschwergewicht.
An der Hauptversammlung am 30. November wurde Leonhard Seemann die verdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Mit der Einführung der Mitgliederkategorie «Freimitglieder» anstelle der früheren Veteranen, konnte erstmals eine Gruppe langjährige und treue Kameraden geehrt werden. Damit sicherte sich die Verbandsleitung auch für die Zukunft einen «Stock» zuverlässiger Freunde, welche auch im Seniorenalter noch dem Nationalturnen gute Dienste leisten können.

1959

Mit der Wahl von Armin Meier zum kantonalen Ringerchef und eidgenössischen Kursleiter, sowie Heinrich Oehninger zum regionalen Vertreter in der Presse- und Propagandakommission des Eidgenössischen Nationalturnerverbandes, wurden die Bestrebungen unseres Landesverbandes auch von der Obrigkeit anerkannt.
Den in verdankenswerter Weise von der Nähmaschinenfabrik «Bernina» in Steckborn gestiftete Wanderpokal konnte die mittelthurgauische Ringerstaffel gewinnen.
Vom 9.–12. Juli trat die Turnerschaft zum Eidgenössischen Turnfest in Basel an. Unsere Nationalen kämpften recht erfolgreich. Die Kranzgewinner: Ernst Bühler, Armin Meier, Hans Leutenegger, Walter Zuber, Ernst Läderach und Paul Ruchti. Ernst Läderach war zudem auch unter den Kranzgewinnern der Leichtathleten rangiert.
Kantonaler Ringertag am 2. August in Müllheim. Sieger: Jugendklasse Albert Allenspach, Federgewicht Ernst Sprenger, Fliegengewicht Max Frei, Leichtgewicht Max Haberli, Weltergewicht Hans Bühler, Mittelgewicht Armin Meier und Schwergewicht Max Forster.

1960

An der Hauptversammlung musste der Kassier, trotz der Unterstützung aus dem Sport-Toto, einen Rückschlag von Fr. 300.— melden. Der vorgeschlagenen Erhöhung der Jahresbeiträge von Fr. 3.— auf Fr. 5.— wurde zugestimmt. Arthur Brütsch wurde zum 3. Präsidenten gewählt.
Kantonaler Ringertag am 19. Juni in Schlatt. Die besten Ringer aus unserem Verband: Jugendklasse Edwin Rüthisauser, Federgewicht Konrad Hegner, Fliegengewicht Hans Frieden, Leichtgewicht Walter Sprenger, Weltergewicht Moritz Huber, Mittelgewicht Jakob Bühler und Halbschwergewicht Alois Leutenegger.
Am Eidgenössischen Ringertag in Bern, 18./19. Juli, klassierten sich Ernst Sprenger im Federgewicht im 5. Rang, im Mittelgewicht Heinrich Junker ebenfalls im 5. Rang und Armin Meier im 6. Rang.
Das Final der Schweizerischen Ringermeisterschaft in Bern beendete Armin Meier im Mittelgewicht mit dem 1. Rang. Bravo.
Der Thurgauische Nationalturntag wurde am 7. August durch den TV Salenstein durchgeführt. Die Gewinner aus dem Thurgau: Kategorie A Jakob Bühler, Kategorie B Heinrich Brunner, Kategorie C Andreas Wieser.
Wenige Wochen später mussten wir von unserem jüngsten Ehrenmitglied, Leonhard Seemann, Salenstein, für immer Abschied nehmen. Der liebe Kamerad wurde im 58. Altersjahr vom irdischen Pfad abberufen.

1961

Die Eidgenössischen Nationalturntage, 15./16. Juli, fanden in Balgach statt. Unsere Kranzgewinner waren Paul Ruchti, Ernst Läderach und Niklaus Lussi.
Kantonaler Ringertag am 30. Juli in Bischofszell. Die Bestklassierten aus unserem Verband: Jugendklasse Ruedi Geiger, Federgewicht Adolf Schmid, Leichtgewicht Ernst Sprenger, Weltergewicht Moritz Huber, Mittelgewicht Armin Meier und Halbschwergewicht Ernst Gsell.
Die besten Thurgauer am Kantonalen Nationalturntag, 1. Oktober in Bottighofen, waren: Kategorie A Walter Zuber und Kategorie B Karl Hummel.
Am Final der Schweizerischen Ringermeisterschaft in Emmenbrücke wurde Jakob Klingler 3. im Feder- und Armin Meier 1. im Mittelgewicht.
An der Hauptversammlung, 10. Dezember in Weinfelden, wurde Paul Meier mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft geehrt. Die Sieger der vorgängig ausgetragenen Ringermeisterschaften wurden erstmals mit einer Plakette ausgezeichnet.

1962

Am Kantonalen Turnfest vom 7./8. Juli in Frauenfeld siegte in der Kategorie A Armin Meier, Kategorie B Andreas Wieser.
Kantonaler Ringertag am 9. September in Weinfelden. Sieger: Jugendklasse Niklaus Böhi, Fliegengewicht Werner Schiess, Federgewicht Jakob Klingler, Leichtgewicht Walter Zuber, Weltergewicht Heinrich Junker und Schwergewicht Ernst Gsell.
Am Final der Schweizerischen Ringermeisterschaft in Altdorf erzielte Armin Meier im Mittelgewicht den 2. Rang.
Auf Samstag, den 15. Dezember, wurde zum Jubiläumsakt des 25 Jahre alt gewordenen Nationalturnerverbandes in das Hotel «Bahnhof» in Weinfelden eingeladen. In der Einladungsschrift wurde treffend festgehalten: Die vor 25 Jahren in hartes Erdreich gesetzte Pflanze hat sich zu einer starken, prächtigen Eiche entwickelt, deren weit ausladende Zweige bis in den hintersten Weiler unseres ostschweizerischen Obstgartens reichen. Wir schreiten nun gemeinsam in das zweite Vierteljahrhundert unseres Verbandes.
Über diese Entwicklung hatte der damalige Presse- und Propagandachef Heinrich Oehninger einen aufschlussreichen Jubiläumsbericht verfasst. Der Festakt wurde eingerahmt durch Ansprachen und Vorträge.



Abbildung: Armin Meier und Ernst Bühler im unentschieden verlaufenen Schlussgang am Kantonalfest in Frauenfeld.



Abbildung: V.l.n.r. Alois Leutenegger, Walter Zuber, Hans Leutenegger und Willi Peter. Ein erfolgreiches Hinterthurgauer Quartett mit dem späteren Bob-Olympiasieger von Sapporo, Hans Leutenegger (Kantonalfest Frauenfeld 1962). 

1963

Zur Durchführung des Kantonalen Nationalturntages liess sich leider kein Organisator finden.
Am Eidgenössischen Turnfest vom 27.–30. Juni in Luzern nahmen von unserem Verband 11 Aktive am Wettkampf der Nationalturner teil. Kranzgewinner waren: Hans Leutenegger, Willi Peter, Ernst Bühler, Paul Ruchti, Niklaus Lussi und Robert Zürcher.
Kantonaler Ringertag am 25. August in Zihlschlacht. Sieger: Jugendklasse Ernst Forster und Alfred Schneider, bis 57 kg Werner Schiess, bis 63 kg Dieter Maus, bis 68 kg Walter Hörnlimann, bis 76 kg Erwin Müller, über 76 kg Ernst Gsell. An den Nachwuchs-Wettkämpfen hatten sich 75 Jünglinge beteiligt, wovon deren 41 zum Final zugelassen wurden.
An der Jahresversammlung in Weinfelden durfte man mit Freuden vernehmen, dass Kassier Paul Ruchti wieder ein Benefiz von über Fr. 1000.— erwirtschaftet hatte.



Abbildung: Paul Ruchti bei einer Bodenwaage am Kantonalfest in Frauenfeld (1962). Im Hintergrund Arthur Brütsch als Kampfrichter. Er war während eines Vierteljahrhunderts im Vorstand des Verbandes tätig. 

1964

In allen 4 Kreisturnverbänden wurden den Nationalturnern die Wettkämpfe ermöglicht.
Zur Koordination der technischen Probleme der Ringer soll die zu bildende Kommission aus dem bisherigen technischen Leiter, dem Ringerchef, dem Nachwuchs-Betreuer und den 4 Kreisleitern bestehen.
Der Kantonale Ringertag wurde am 7. Juni in Güttingen durchgeführt. Die Sieger aus unserem Verband: Jugendklasse Fritz Steiner und Hans Brönnimann, bis 64 kg Dieter Maus, bis 70 kg Walter Hörnlimann, bis 76 kg Erwin Müller und über 76 kg Ernst Gsell.
Am Kantonalen Nationalturntag in Weinfelden wurden die folgenden Verbandsbesten erkoren: Kategorie A Jakob Bühler, Kategorie B Hermann Maag, Kategorie C Erich Dumelin.
Josef Steinmann wird zum Ehrenmitglied gewählt.

1965

Am Kantonalen Turnfest in Amriswil, 10./11. Juli, errang Paul Ruchti die höchste Punktzahl der Nationalturner.
Kantonaler Ringertag in Thundorf am 22. August: Jugendklasse Hans Brönnimann und Otto Stadelmann, bis 58 kg Jakob Tanner, bis 64 kg Dieter Maus, bis 70 kg Walter Hörnlimann, bis 76 kg Josef Hess und Ernst Wittwer, über 76 kg Heinrich Koradi.
Um die bestehenden Aufgaben und Verpflichtungen erfüllen zu können, wurden an der Jahresversammlung die Mitgliederbeiträge wie folgt angehoben: Freimitglieder Fr. 5.—, Junioren und Passivmitglieder Fr. 4.—, Aktive Fr. 5.—.
Folgende Ringermeister wurden ausgezeichnet: Fliegengewicht Anton Thoma, Bantamgewicht Jakob Tanner, Federgewicht Fredi Schnyder, Leichtgewicht Walter Hörnlimann, Weltergewicht Armin Meier, Mittelgewicht Willi Peter, Schwergewicht Ernst Gsell.

1966

Kantonaler Nationalturntag am 17. Juli in Neukirch-Egnach. Die Verbandsbesten: Kategorie A Niklaus Lussi, Kategorie B Erwin Rolli, Kategorie C Werner Ess.
Am Kantonalen Ringertag, 4. September in Roggwil, waren folgende Verbandsangehörige erfolgreich: Jugendklasse Karl Göldi und Adolf König, bis 58 kg Jakob Tanner, bis 64 kg Kurt Näf, bis 70 kg Walter Hörnlimann, bis 76 kg Erwin Müller, über 76 kg Fritz Stadelmann.
Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Werner Neeser wurde sein langjähriges Wirken für unseren Verband gebührend verdankt.
Ringermeister pro 1966 wurden: Fliegengewicht Anton Thoma, Bantamgewicht Hans Salathé, Federgewicht Jakob Tanner, Leichtgewicht Fredi Schnyder, Weltergewicht Erwin Müller, Mittelgewicht Ernst Gehrig und im Schwergewicht Ernst Gsell.

1967

Am Eidgenössischen Turnfest in Bern erkämpfte sich Paul Ruchti den Kranz.
Am Kantonalen Nationalturntag in Tägerwilen, 16. Juli, erzielten von unserem Verband die höchsten Punktzahlen: Kategorie A Alfred Nagel, Kategorie B Erwin Ess, Kategorie C Hans Widmer.
Die einzelnen Gewichtsklassen des Kantonalen Ringertages am 6. August in Berg gewannen: Jugendklasse Walter Hess und Ernst Gähwiler, bis 58 kg Jakob Tanner, bis 64 kg Kurt Näf, bis 70 kg Walter Hörnlimann und Fredi Schnyder, bis 76 kg Ernst Wittwer, über 76 kg Erwin Müller.
Von den Wahlgeschäften im ENV mussten die Rücktritte von Werner Neeser, Armin Meier und Heinrich Oehninger zur Kenntnis genommen werden.
Der abtretende Verbandspräsident Hans Müller übergab unserem Verband als Abschiedsgeschenk eine währschafte Truhe, zwecks Aufbewahrung der Akten.
In die Ehrengarde wurden Arnold Hug und Hans Behrens aufgenommen.
Die vorgängig der Jahresversammlung erkoren Kantonalmeister im Ringen heissen: 52 kg Walter Tanner, 57 kg Hans Salathé, 63 kg Jakob Tanner, 70 kg Walter Hörnlimann, 78 kg Erwin Müller, 87 kg Andreas Wieser, 97 kg Walter Gehrig und Schwergewicht Ernst Gsell. 

1968

Die Änderung des Festturnus von 4 auf 6 Jahre veranlasste den Thurgauischen Kantonalturnverein, in Verbindung mit den Einzelturnverbänden, einen gemeinsamen Einzelturntag in den Jahren nach einem kantonalen oder eidgenössischen Turnfest durchzuführen.
Am Einzelturntag in Amriswil war Erwin Müller mit dem 5. Rang in der Kategorie A der Nationalturner der beste Thurgauer. Alois Artho wurde Sieger in der Unterstufe und Paul Stump in der Kategorie C.
Grossen Optimismus zeigten die Verantwortlichen zur Eingliederung von Jugend und Sport in unseren Veranstaltungen. Der Erfolg war denn schon beim Einzelturntag in Amriswil ersichtlich.
Am Kantonalen Ringertag in Salenstein wurden folgende Kategoriensieger ermittelt: 58 kg Jakob Tanner, 64 kg Fredi Schnyder, 70 kg Ernst Forster, 76 kg Alois Peng und im Schwergewicht Hans Brönnimann.
An den Eidgenössischen Ringertagen in Siders erkämpften sich Jakob Tanner, Peter Schälder, Fredi Schnyder und Erwin Müller einen Kranz.
Sorge bereitete den Ringern der schlechte Zustand der Ringermatte. Eine Neuanschaffung drängte sich daher auf.
Die Thurgauer Kantonalstaffel stand erstmals in einem Final der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft. Der Kampf gegen Fribourg ging nur knapp verloren.
An den Kantonalmeisterschaften im Ringen wurden folgende Meister erkoren: 48 kg Walter Tanner, 52 kg Ernst Tanner, 57 kg Peter Schälder, 63 kg Jakob Tanner, 70 kg Walter Hörnlimann, 74 kg Erwin Müller, 82 kg Andreas Wieser, 90 kg Alfred Nagel und über 90 kg Albert Müller.

1969

Am ETV-Final in Weinfelden wurde Fredi Schnyder vom Weinfelder Trainingszentrum Verbandsmeister. Jakob Tanner trat erstmals international in Erscheinung. Er erkämpfte sich an den Europameisterschaften den 6. Rang.
Alfred Nagel meisterte am Nationalturntag in Matzingen die Oberstufe während sein Vereinskollege Albert Müller in der Kategorie B siegte.
Am Kantonalen Ringertag in Weinfelden gab es nur 3 Kategoriensiege für die Thurgauer Ringer. Jakob Tanner, Fredi Schnyder und Erwin Müller waren in ihren Klassen erfolgreich. In der leichtesten Gewichtsklasse war Ernst Tanner im 3. Rang der Erfolgreichste.
Die Beteiligung an den beiden Verbandsanlässen war nur dank ausserkantonaler Besetzung gut. Die Thurgauer zeigten erneut wenig Interesse.
An der Jahresversammlung trat unser langjähriger Presse- und Propagandachef Heiri Oehninger zurück. Als Dank für seine Leistungen wurde ihm die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen.Das Ringen hat sich nunmehr fast vollständig auf Weinfelden konzentriert, wo sich unter der Leitung von Altmeister Armin Meier ein Stock guter Ringer gebildet hat. Dies bestätigt auch die Liste der neuen Kantonalmeister, die fast ausschliesslich aus Mitgliedern des Weinfelder Ringerzentrums besteht. Diese lauten wie folgt: Ernst Tanner, Peter Schälder, Marcel Gertsch, Fredi Schnyder, Max Stacher, Erwin Müller, Andreas Wieser und Kurt Bazocco.

1970

Die Nachwuchs-Wettkämpfe wurden am 30. Mai kreisweise in Erlen, Pfyn, Tägerwilen und Münchwilen organisiert. Es beteiligten sich daran aber nur 47 Junge.
Das Kantonale Turnfest fand vom 3.–5. Juli in Arbon statt. Sieger: Kategorie A Karl Bissig, Kategorie B Ernst Forster. Als Neuerung zeigte die Ringerstaffel Weinfelden eine Zweckgymnastikvorführung.
Als Ersatz für den Kantonalen Ringertag fand am 29. November in Weinfelden ein Hallen-Ringertag statt. Sieger: bis 68 kg Hans Zbinden, bis 75 kg Erwin Müller, über 75 kg Alois Peng, Jugendklasse Emil Hess.
Nach 17jähriger Tätigkeit, davon 7 Jahre als Technischer Leiter, tritt Ernst Bühler aus dem Vorstand des Kantonalen Nationalturnerverbandes zurück. Sein Nachfolger wird Alfred Nagel. 

1971

Bester Thurgauer am Kantonalen Nationalturntag in Eschlikon war: Kategorie A Karl Bissig, Kategorie B Rolf Huldi.
Am Eidgenössischen Ringertag in Kloten kamen zu Kranzehren: bis 57 kg Ernst Tanner, bis 68 kg Jakob Tanner, Fredi Schnyder, Walter Hess, bis 74 kg Hans Zbinden, Erwin Müller und bis 82 kg Alois Peng. Im 1. Rang Max Stacher.
Sieger des Kantonalen Ringertages in Donzhausen wurden bis 64 kg Jakob Tanner, bis 70 kg Fredi Schnyder, bis 76 kg Erwin Müller, über 76 kg Urs Bischof.
An der Jahresversammlung wurde Ernst Bühler zum Ehrenmitglied ernannt. Ohne Beschlussfassung wurde die Absicht erörtert, eine Ringergruppe als Untersektion des TV Weinfelden zu gründen.
Letztmals wurden die Ringermeisterschaften im Rahmen des ETV ausgetragen, da die Gründung des SARV in Vorbereitung stand. An den in Weinfelden ausgetragenen Thurgauer Meisterschaften konnten folgende Sieger ermittelt werden: 57 kg Peter Schälder, 62 kg Heinz Kuhn, 68 kg Fredi Schnyder, 74 kg Max Stacher, 82 kg Alois Peng, 90 kg Andreas Wieser und im Schwergewicht Kurt Bazocco.

1972

Kantonaler Ringertag in Matzingen, Sieger: bis 64 kg Peter Schälder, bis 70 kg Ernst Steiner, bis 76 kg Fredi Schnyder, über 76 kg Ernst Gehrig.
Kranzgeschmückt kehrten vom Eidgenössischen Turnfest in Aarau zurück: Marcel Michel, Alfred Nagel, Niklaus Lussi, Karl Bissig, Alois Artho, Hanspeter Schär und Albert Walser.
Beste Thurgauer am Kantonalen Nationalturntag in Müllheim wurden: Kategorie A Marcel Michel, Kategorie B Jakob Stump. Gerügt musste die schlechte Disziplin bei der Anmeldung werden. Für Nachmeldungen sollen zukünftig Fr. 5.— erhoben werden.
Zum Ehrenmitglied wurde an der Jahresversammlung Gebhard Heiniger ernannt. Organisatoren von Kantonalen Nationalturn- und Ringertagen haben pauschal pro Anlass Fr. 300.— dem Verband zu entrichten.

 

Abbildung: Marcel Michel beim mustergültigen Steineheben (1972).

1973

Kranzerfolge am Eidgenössischen Nationalturntag in Emmenbrücke durch Alois Peng, Ruedi Kröni, Paul Stump, Josef Schwager und Hanspeter Schär. Kategorie-B-Sieger Ruedi Häfeli.
Sieger Kategorie A wurde Josef Schwager am Kantonalen Einzelturntag in Münchwilen, Kategorie B Othmar Brühlwiler.
Das Final der Eidgenössischen Nachwuchswettkämpfe in Zug wurde von unserem Verband mit 11 Turnern beschickt, 8 erkämpften die begehrte Auszeichnung.
Das Verbandsvermögen beträgt nun Fr. 1757.20. Unangenehme Finanzprobleme ergaben sich mit der Leitung Regionalblatt «Ostschweizer Nationalturner». Unser Verband hat für Inserate zusätzlich Fr. 300.— zu bezahlen. 

1974

Am Kantonalen Nationalturntag in Romanshorn war Marcel Michel bestplatzierter Thurgauer der Kategorie A und Hanspeter Schrepfer in der Kategorie C.
Sieger der Gewichtsklassen am Kantonalen Ringertag in Zihlschlacht: bis 60 kg Peter Schälder, bis 68 kg Jakob Tanner, bis 76 kg Erwin Müller, bis 82 kg Max Stacher, über 82 kg Anton Ruepp.
Vom ENV wurden neue Wettkampfbestimmungen geschaffen und die Auszeichnungen wie folgt angesetzt: Kategorie A 90 Punkte, Kategorie B 72 Punkte und Kategorie C 54 Punkte. An den Nachwuchswettkämpfen nahmen 141 Turner teil.

1975

Sieger am Kantonalen Turnfest in Sirnach wurde in Kategorie A Ruedi Kröni, Kategorie B Peter Brunner und Kategorie C Robert Tobler.
Der Kantonale Nationalturntag musste wegen fehlendem Organisator auf 1976 verschoben werden.
Infolge schwerer Erkrankung von Hans Hostettler wurde Arthur Brütsch als Interimspräsident gewählt. Leider musste uns Hans wenige Monate später für immer verlassen.
Die finanziellen Probleme mit dem «Ostschweizer Nationalturner» konnten noch nicht beigelegt werden.

1976

Beste Thurgauer am Kantonalen Nationalturntag in Hörhausen wurden: Kategorie A Emil Hess und Kategorie B Carlo Kuhn.
Den begehrten Kranz am Eidgenössischen Nationalturntag in Unterentfelden erkämpfte Alois Artho.
Am Kantonalen Ringertag in Lommis gab es für die Thurgauer Ringer nicht die erwarteten Erfolge. Es gab nur zwei Kategoriensiege durch Max Stacher und Alois Fleischmann.
Der ENV strebte ein einheitliches Wettkampfprogramm an und verlangte Stellungnahme von den Verbänden.
Der neue Präsident, Adolf Hess, wird ein neues Pflichtenheft für Ringer- und Nationalturntage ausarbeiten.
Die Ehrenmitgliedschaft wurde an Arthur Brütsch und Armin Meier verliehen.

1977

Die Sieger am Kantonalen Ringertag in Fischingen waren: bis 68 kg Heinz Kuhn, bis 74 kg E. Hirt, bis 82 kg Alois Peng und über 82 kg Albert Müller.
Beste Thurgauer waren am Kantonalen Nationalturntag in Roggwil in Kategorie A Hanspeter Brändli, Kategorie B Walter Göldi und Kategorie C Markus Sieger.
Nach einer sehr erfolgreichen Tätigkeit während 19 Jahren erfolgt der Rücktritt von Armin Meier als Ringerchef.
Diskussion über die Anschaffung einer Verbandsfahne in positiver Richtung. Die Delegiertenversammlung des ENV wird in Sirnach organisiert.

1978

Verbandsieger am Kantonalen Nationalturntag in Basadingen wurden in Kategorie A Hanspeter Brändli, Kategorie B Walter Münger.
Den Kranz am Eidgenössischen Turnfest in Genf erkämpften Walter Münger, Hanspeter Brändli, Emil Hess, Hans Roth, Alois Artho, Clemens Eberle und Robert Tobler.
Am Kantonalen Ringertag in Rickenbach konnten die Thurgauer Ringer infolge Fehlen der starken Weinfelder Ringer keinen einzigen Kranz erkämpfen. Lediglich die Thurgauer Nachwuchsleute boten gute Leistungen. Von Seiten der Wettkämpfer wird vor allem die starke ausserkantonale Beteiligung kritisiert.
Das Verbandsvermögen ist auf Fr. 5741.30 angewachsen. An der Jahresversammlung wird der Anschaffung einer Verbandsfahne zugestimmt.
Unser Verband wird am 18./19. August 1979 in Weinfelden den Eidgenössischen Ringertag organisieren.
An der letztjährigen Delegiertenversammlung des ENV erzielte der veranstaltende TV Sirnach einen Vorschlag von Fr. 5007.—.
Niklaus Lussi wird Ehrenmitglied. 

1979

Der Kantonale Ringertag wird mangels Beteiligung von Thurgauern nicht mehr durchgeführt.
In Dussnang gelangt der 24. Thurgauische Nationalturntag zur Austragung. Sieger in der Kategorie A wurde Walter Münger, Zihlschlacht. Andreas Allenspach, Eggethof, wurde Sieger in der Unterstufe und Otto Brändli, Neuwilen, in der Leistungsklasse 2.
Am Vorabend des Nationalturntages wurde im Festzelt die neue Fahne des Nationalturnerverbandes geweiht. Die Fahne kostete Fr. 4580.—. Als Fest-Fähnrich amtete Alois Artho.
Der Kantonale Einzelturntag gelangt in Frauenfeld zur Durchführung. Sieger bei den A-Turnern wurde Walter Münger, Zihlschlacht.
Jakob Tanner tritt als Ringerchef zurück. Vorübergehend übernimmt Ernst Läderach dieses Amt.
Am 21. Dezember findet die Gründungsversammlung der Nationalturnerriege Pfyn statt.
Alfred Nagel ist an der Hauptversammlung als Technischer Leiter zurückgetreten. Sein Amt übernimmt Alois Artho, Berg. Alfred Nagel wird unter Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.



Abbildung: Fahnenweihe in Dussnang-Oberwangen. Fest-Fähnrich Alois Artho. 

1980

Der Kantonale Nationalturntag findet in Romanshorn statt. Hanspeter Brändli wird Sieger in der Kategorie A. Sein Bruder Otto dominiert die Leistungsklasse 2 und Peter Wittwer, Zihlschlacht, siegt in der Leistungsklasse 3.
Am 31. August 1980 wird in Berg die erste Jugendmeisterschaft im Nationalturnen durchgeführt. Kategoriensieger wurden Josef Leutenegger, TV Balterswil, Rolf Forster, TV Neuwilen, Markus Thomi, NTR Pfyn, Peter Siegwarth, NTR Pfyn, und Max Straub, TV Altnau.
Am Eidgenössischen Nationalturntag in Gampel klassiert sich Hanspeter Brändli, TV Neuwilen, als bester Thurgauer im 11. Rang. Josef Leutenegger, TV Balterswil, ist Bestplatzierter in der Unterstufe.
Für die Jugendförderung bezahlt der Verband den Teilnehmern des Engelberger Lagers Fr. 50.—.
Durch den Technischen Leiter wird die Technische Kommission wieder ins Leben gerufen.
An der Delegiertenversammlung vom 6. Dezember werden Willi Schafflützel und Werner Weber zu Ehrenmitgliedern ernannt. Kassier Willi Schafflützel und Beisitzer Hans Roth treten aus dem Vorstand aus.



Abbildung: Die bekannte Nationalturnerriege Pfyn mit ihrem Leiter Ernst Läderach. 

1981

Die 2. Jugendmeisterschaft der Nationalturner wird in Kesswil ausgetragen. Es werden bei kühler Witterung folgende Kategoriensieger erkoren: Rolf Forster, TV Neuwilen, Markus Imfeld, NTR Pfyn, Markus Thomi, NTR Pfyn, Ueli Schmid, TV Oberaach, und Christoph Kieser, NTR Pfyn.
Am Nationalturntag in Bettwiesen musste sich der beste Thurgauer, Walter Münger, Zihlschlacht, mit dem Ehrenplatz in der Kategorie A begnügen. Sieger der Unterstufe wurde Willi Greminger, TV Märwil. Walter Münger, TV Zihlschlacht, wird am Kantonalfest in Weinfelden Sieger in der Oberstufe der Nationalturner. Die Unterstufe wird von Rolf Forster, Neuwilen, dominiert, während die Sieger der beiden Leistungsklassen Markus Imfeld und Markus Thomi, beide TV Pfyn, heissen.
An der Hauptversammlung vom 13. Dezember in Steckborn wird Albert Koller zum neuen Ringerchef und Beat Meier zum Pressechef gewählt. Guido Kressibucher wird zum Kantonal-Fähnrich ernannt. Als Standort des von Ehrenmitglied Hans Müller gespendeten Fahnenkastens wird das Restaurant «Grütli» in Berg bestimmt. Die Erfolge der Thurgauer Nachwuchs-Nationalturner an ausserkantonalen Festen werden gebührend gewürdigt.

1982

Die Jugend- und Juniorenmeisterschaft der Nationalturner findet in Oberhofen statt. Kategoriensieger werden Rolf Forster, Neuwilen, Markus Imfeld, Pfyn, Markus Thomi, Pfyn, Ueli Schmid, Oberaach, und Christoph Kieser, Pfyn.
Am Eidgenössischen Ringertag in Orbe sind es einmal mehr die Weinfelder Ringer, welche Erfolge erzielen. Jakob Tanner, Wendelin Knechtle, Kurt Eggenberger und Max Stacher reihen sich unter die Kranzgewinner ein.
An den Schweizer Meisterschaften der Jugend im Nationalturnen in Tuggen erkämpfen sich Otto Brändli, Markus Thomi und Ralph Ackermann einen Titel. 

1983

Erstmals gelangt der Kantonale Jungringertag zur Durchführung. Damit soll das Sägemehlringen wieder aktiviert werden. Es wird gehofft, dass später wieder ein Ringertag für Junioren und Aktive daraus wird, also die alte Tradition fortgesetzt werden kann. Bei dem in Tobel ausgetragenen Wettkampf konnten folgende Kategoriensieger ermittelt werden: Christian Kuhn, Weinfelden, Andreas Koller, Bettwiesen, Peter Läderach, Pfyn, Peter Klingler, Oberaach, Max Straub, Altnau, Ueli Schmid, Oberaach, Andreas Hausammann, Sulgen, Markus Imfeld, Pfyn, und Werner Schiess, Hauptwil.
Am Nationalturntag in Matzingen belegt Walter Münger als bester Thurgauer Platz 3 bei den A-Turnern. Die Leistungsklasse 3 wird von Richard Jussel und die Leistungsklasse 2 von Markus Thomi gewonnen.
Die Turnanlässe standen dieses Jahr unter dem Patronat «150 Jahre ETV».
Alois Leutenegger wird an der Jahresversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Albert Koller gibt den Rücktritt als Ringerchef bekannt. Das Amt übernimmt der Technische Leiter. Adolf Hess nimmt als Vizepräsident und Pressechef im Vorstand des ENV Einsitz.
Die Nachwuchs-Nationalturner treffen sich in Salenstein zu ihrem Wettkampf. Kategoriensieger werden Rolf Bühler, Bruno von Büren, Ueli Schmid, Basil Hungerbühler und Andreas Leutenegger.
Zihlschlacht ist Austragungsort des Jungringertages. Sieger in den einzelnen Gewichtsklassen wurden: Thomas Fässler, Weinfelden, Christoph Eberle, Güttingen, Peter Läderach, Pfyn, Thomas Steinmann, Weinfelden, Nils Steiner, Kesswil, Max Straub, Altnau, Andreas Läderach, Pfyn, Andreas Roth, Kesswil, Martin Sonderer, Oberaach, Roland von Büren, Zihlschlacht, Markus Thomi, Pfyn.
Andreas Allenspach, TV Eggethof, wird am Nationalturntag in Märwil Sieger in der Kategorie A. Armin Nater siegt in der Leistungsklasse 3 und Bruno von Büren in der Leistungsklasse 2.
Vom Eidgenössischen Nationalturntag in Willisau kehrt Andreas Allenspach kranzgeschmückt heim. Markus Graf wird guter Dritter in der Leistungsklasse 3. 

1984

Walter Knöpfli tritt als Jugendbetreuer in den Vorstand ein. Adolf Hess tritt als Präsident zurück. Als sein Nachfolger wird Roland Meile gewählt.
Die 1. Schweizer Meisterschaft im Nationalturnen gelangte in Neukirch-Egnach zur Austragung. Die Thurgauer sind wieder erfolgreich. Zu Meisterehren kommen Markus Thomi und Ueli Schmid.
Die Kranzquote für die A-Turner wird an der Eidgenössischen Delegiertenversammlung auf 91,5 Punkte festgesetzt.
Am Jungringertag in Salmsach nehmen über 200 Wettkämpfer teil. Kategoriensieger werden Ralf Wieser, Peter Stadelmann, Peter Läderach, Rolf Naf, Herbert Anderes, Thomas Steinmann, Beat Hungerbühler, Martin Sonderer und Markus Thomi.
An der Jugend- und Juniorenmeisterschaft im Nationalturnen in Dozwil werden folgende Kategoriensieger erkoren: Markus Thomi, Markus Tanner, Ueli Schmid, Basil Hungerbühler und Marco Michel.
Grosse Erfolge erzielen die Thurgauer am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur. Als Kranzgewinner können Walter Münger, Markus Thomi, Andreas Allenspach, Josef Leutenegger und Markus Graf genannt werden. Roland von Büren wird Sieger in der Leistungsklasse 3.
Bester Verbandsturner am Nationalturntag in Aadorf wird in der Kategorie A Markus Thomi, Pfyn. Rolf Bühler, Romanshorn, siegt in der Leistungsklasse 3 und Bruno von Büren in der Leistungsklasse 2.
Markus Thomi wird an den Schweizer Meisterschaften der Jugend-Nationalturner in Hallau Meister in der Leistungsklasse 2.
Erstmals wird ein Mannschaftswettkampf im Ringen und Schwingen durchgeführt. Jede Mannschaft der 4 Kreise besteht aus 11 Turnern.
Überraschend trifft uns der Tod der beiden Ehrenmitglieder Hans Müller und Werner Neeser. Beide haben unseren Verband viel gegeben. Ihre markigen Gestalten wird man künftig an unseren Anlässen schmerzlich vermissen.
Marcel Michel tritt an der Hauptversammlung als Kassier zurück. Sein Amt wird durch Oskar Keiser übernommen. Marcel Michel wird zum Ehrenmitglied ernannt. 

1985

Glanzvolles Wetter herrscht am 4. Jungringertag in Hauptwil. Die Ringerriege Weinfelden stellt mit Andreas Wieser, Thomas Fässler, Ralf Wieser, Rolf Naf, Peter Klingler, Thomas Steinmann und Niklaus Gamenbein 7 Sieger. Urs Straub, Altnau, Peter Läderach, Pfyn, und Bruno Straub, Kesswil, heissen die übrigen Gewinner.
An den Jugend- und Juniorenmeisterschaften in Pfyn werden folgende Kategoriensieger ermittelt: Roland von Büren, Reto Suhner, Herbert Anderes, Daniel Dürr und Thomas Michel.Im Hinblick auf das Verbandsjubiläum von 1987 finden die ersten Besprechungen und Sitzungen statt. Regie wird Adolf Hess führen. Es werden eine Festschrift-, eine Finanz- und eine Jubiläumskommission gebildet.
Am Einzelturntag in Arbon siegt Markus Thomi in der Kategorie A, René Blattner in der Leistungsklasse 3 und Max Straub in der Leistungsklasse 2.
Markus Thomi wird bei den Jugend-Schweizermeisterschaften in Wald ZH erneut Meister in seiner Klasse. Daniel Dürr, Pfyn, kommt ebenfalls zu Meisterehren.
Bester Thurgauer am leider verregneten Nationalturntag in Alterswilen wird in der Kategorie A Markus Thomi mit dem 2. Rang. Res Allenspach wird Dritter. Die Leistungsklasse 3 dominiert René Blattner, Romanshorn, und Max Straub siegt in der Leistungsklasse 2.
Die Hauptversammlung findet im Landgasthof «Löwen» in Sulgen statt. Die Probleme des Verbandes werden nicht kleiner, bereitet es doch Mühe, Leute für den Vorstand zu gewinnen.

1986

Trotz eifrigen Suchens findet man keinen Organisator für den Nationalturntag.
Der Jungringertag in Berlingen wird wiederum zu einem Erfolg. Schönes Wetter, eine schöne Kulisse und viele Wettkämpfer sind die Attribute dieses Anlasses. Kategoriensieger werden Alois Fässler, Weinfelden, Urs Opprecht, Oberaach, Thomas Fässler, Weinfelden, Lars Nessensohn, Weinfelden, Urs Bühler, Dussnang, Peter Läderach, Pfyn.



Abbildung: Der Vorstand im Jubiläumsjahr. V.l.n.r. Walter Knöpfli, Ruedi Schum, Ernst Läderach, Oskar Keiser, Roland Meile, Alois Artho, Andreas Wieser.

   

Abbildung: Die beiden neuen Vorstandsmitglieder Rolf Bühler und Rolf Forster. 

Rolf Naf, Weinfelden, Bruno Nufer, Kesswil, Peter Klingler, Weinfelden, Michael Bügler, Weinfelden und Bruno von Büren, Zihlschlacht.
Auch die Kantonale Jugend- und Juniorenmeisterschaft in Matzingen gibt zu Hoffnungen Anlass, ist doch die Teilnehmerzahl wieder angestiegen. Raffael Heinimann, Kesswil, Urs Straub, Altnau, Heinz Stadler, Eggethof, Roland Züger, Berg, und Peter Siegwart, Pfyn, heissen die Kategoriensieger.
An den Jugend-Schweizermeisterschaften in Maisprach BL erkämpfen sich Markus Thomi und Raffael Heinimann den Meistertitel. Daneben holen sich die Thurgauer weitere 16 Medaillen.
Alois Artho, Technischer Leiter, gibt den Rücktritt bekannt. Er wird an der Jahresversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. An dieser werden Rolf Forster und Rolf Bühler als neue Vorstandsmitglieder gewählt.
Die 50. Versammlung verlief in allen Teilen harmonisch, zumal auch das Finanzielle zu Optimismus für die nächsten Jahre Anlass gibt.

Kontaktiere uns

Thurg. Nationalturnerverband TNV

E-Mail: info@nationalturnentg.ch

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